AKTUELLES


NEUESTE BUCHVERÖFFENTLICHUNG

Jörg Disse, Desiderium : Eine Philosophie des Verlangens. Kohlhammer, Stuttgart 2016, 324 S.


Wonach verlangt der Mensch? Quod desiderat? Verlangen ist vielfältig, vielschichtig, oft widersprüchlich auf verschiedenste Ziele gerichtet: Von der Befriedigung einfachster, biologisch bedingter Bedürfnisse wie Hunger, Durst oder Sexualität, bis hin zu elaborierten Formen von Verlangen nach Selbstverwirklichung, sozialer Anerkennung oder religiöser Erfahrung. Wonach aber verlangt der Mensch letztendlich? Gibt es überhaupt ein letztes, für alle Menschen gleiches, höchstes Ziel des Verlangens? Das Buch untersucht "Verlangen" als ein Phänomen im Schnittmengenbereich von anthropologischer und psychologischer Philosophie. Es setzt sich mit dem bereits bei Platon angedeuteten und von Augustinus und Thomas von Aquin formulierten anthropologischen Grundsatz auseinander, wonach sich alles Verlangen letztlich auf ein höchstes Gut bzw. Gott richtet, und hinterfragt unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Phänomenologie, Psychoanalyse, empirischen Psychologie und Neurowissenschaften die Thematik philosophisch neu.


VORTRAG


"Is there a second-person perspective as an independent epistemic approach to the mental phenomena of others?"

engl. Übersetzung eines Vortrags gehalten bei der Tagung "Empirie und Erfahrung" der "Arbeitsgemeinschaft für Philosophie & Psychologie" in Heidelberg (19.9-22.9.2022)

VORAB-PUBLIKATION

"Dieu et la fin dernière de l'individu. Une réflexion critique sur l'éthique de Lévinas"

erscheint 2023 in: Joachim Haddad ; Sebastian Hüsch (Hrsg.): Dieu et la morale, Schwabe Verlag

(Bildquelle: Bracha L. Ettinger, CC BY-SA 2.5<https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5>, via Wikimedia Commons)


VORTRAG


Video: Vortrag "Wunder und Naturgesetze" (Kapitel aus einer Vorlesung)

Wie sollen wir es heute mit Wundern halten? Stimmt die Behauptung Rudolf Bultmanns, man könne nicht "elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in Krankheitsfällen moderne medizinische Mittel in Anspruch nehmen" und gleichzeitig von der Existenz von Wundern als Realereignisse ausgehen? Auf diese Frage wird in einer Gegenüberstellung von David Humes Wunderkritik und Richard Swinburnes Replik auf Hume eingegangen. Vgl. die Veröffentlichung: "Zur Epistemologie des Wunders: Swinburne versus Hume", in: Ulrich L. Lehner; Ronald K. Tacelli (Hrsg.): Wort und Wahrheit: Fragen der Erkenntnistheorie (Münchener philosophische Studien ; 35), Stuttgart, Kohlhammer 2019, 171-191.


VORTRAG

Vortragsmanuskript: "Art as an expression of 'religio'. The relationship between modern art and religion in the phenomenology of Michel Henry"


Vortrag bei der Tagung "Symbolizing Transcendence: the limits of language" der "Nordic Society for Philosophy of Religion" in Tartu (Estland), Oktober 2021.

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